Von Pennula getestet und als sehr gut bewertet: Die neue GoPro HD HERO2www.Pennula.de

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Ratgeber zur Außenmontage der GoPro HD Hero beim Ultraleichtflugzeug Comco Ikarus C 42

Ich weiß leider nicht, wie Ihr auf die Internetseite von Pennula gekommen seid. Seid Ihr über eine Internetsuchmaschine oder über einen direkten Verweis auf dieser Seite zur GoPro HD Hero gelandet? Ich habe in den letzten zwei Jahren rund ein Dutzend Berichte, Anleitungen und Ratgeber für die GoPro HD Hero auf meiner Seite unter Pennula geschrieben, so daß beispielsweise Google mittlerweile meine Pennula Internetseite irgendwo auf Platz Nr. 1 in den Suchergebnissen auflistet. Diese Seite hier ist nur einer von vielen anderen Berichten. Damit Ihr jedoch die Übersicht behaltet und Euch über die Kamera selbst, über das Zubehör oder über Montagemöglichkeiten sowie über das Firmware Update und die Videoarbeitung informieren könnt, schaut bitte auch folgende Textbeiträge an:


Pennula ist übrigens kein Online-Shop!
Pennula bietet nur Testberichte und Ratschläge.
Eure GoPro und Zubehör bestellt Ihr bitte bei
http://www.camforpro.de


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Alle Bericht und Testergebnisse über die GoPro HD HERO und HD HERO2


Ziel dieser Versuche im Juli 2010 war es gewesen, die kleine GoPro HD Hero Kamera außen am Fahrwerk des Ultraleichtflugzeuges Comco Ikarus C 42 zu befestigen; die Blickrichtung der Kamera sollte dabei in Flugrichtung fast senkrecht nach unten ausgerichtet sein. Diesem Ziel stehen jedoch zwei gravierende Probleme im Weg: Zum einen ist die GoPro HD Hero sowohl im gewünschten Videoaufnahmeformat "r3" als auch im normalen Serienbildmodus extrem weitwinklig, so daß die Gefahr besteht, daß Bauteile des Flugzeuges bzw. des Fahrwerkes im Bild zu sehen wären. Zum anderen weist die C 42 selbst keine Anschraub- oder Befestigungsmöglichkeiten am Fahrwerk auf, die weit genug vom Flugzeug selbst abstehen, um daran die Kamera so wie oben beschrieben zu positionieren.


Als optionales Zubehör für die GoPro HD Kamera ist eine sogenannte Rohr-Schraub-Halterung erhältlich. Sie ist ursprünglich für die Montage am Fahrrad- oder am Motorradlenker gedacht. Allerdings - dies sei nebenbei angemerkt - läßt sich die Kamera damit auch hervorragend an einem Besenstiel befestigen, um damit im wahrsten Sinne des Wortes einen Zentimeter über dem Boden aus der Froschperspektive zu filmen oder im Gegensatz dazu, wenn der Besenstiel in die Luft gehoben wird, läßt sich damit aus rund 3,50 Metern Höhe (Körperhöhe + Stiellänge) filmen.

Diese Rohr-Schraub-Halterung ist für alle erdenklichen Anwendungen im Flugbetrieb absolut sinnvoll. Im Cockpit einer C 42 kann die Kamera beispielsweise am Mittelrohr direkt hinter der Cockpitscheibe (Kompaß), am Gestänge, wo die Trimmung bzw. der Raketenauslöser sitzt, oder ganz am hinteren Gestänge unmittelbar über den Headset-Intercom-Anschlüssen befestigt werden. Es ergibt sich eine hervorragende, weitwinklige Perspektive auf die Luftschraube (Cockpitschreiben-Montage) oder auf Pilot, Copilot und Horizontbild (Montage am hintersten Gestänge im Cockpit).

Für die Außenmontage eignet sich sowohl bei einer C 42 als auch bei jedem anderen Flugzeugmuster eine Art Rohr, d.h. irgendein rundes, abstehendes Bauteil, das nicht durch Montage der Kamera in seiner Sicherheit und/oder Lufttüchtigkeit beeinträchtigt wird. Bei der C 42 ergeben sich - je nach Modelltyp - beispielweise die Rohrenden am linken und rechten Tragflächenende, dort wo die Stroboskopblitzer und die Positionslichter eingebaut sind.

Darüber hinaus ist die Kameramontage am Fahrwerk möglich; doch unmittelbar am Fahrwerk sind keine exakt runden Bauteil verfügbare, da die Querträger bzw. die Querachse des Fahrwerks leicht oval geformt sind. Zudem ist das Fahrwerk nicht weit genug abstehend, um die Kamera zu montieren. Eine Lösungsmöglichkeit liegt in einem Abstandshalter sowie in der Montage am linken oder rechten Stoßdämpfer. Wie genau diese Montage aussehen kann, sollen die nachstehenden Photos vermitteln.


Bild Nr. 1
In diesem Bild ist der "Abstandshalter" zu sehen. Dieser ist notwendig, um die Kamera weit genug weg vom Stoßdämpfer und weit genug weg vom Fahrwerk auszurichten. Es handelt sich um einen Abstandshalter, der normalerweise für einen Fahrraddachgepäckträger gedacht ist.

Dieser Abstandshalter ist in verschiedenen Längen unter der Artikel Nr. 80176 im Camping-Fachhandel oder direkt im Online-Shop bei der Firma Movera erhältlich.



Bild Nr. 2
Eine weitere Aufnahme, auf der auch ein Teil des Fahrwerkes und der Stoßdämpfer zu sehen sind.

Der Abstandshalter wurde vorne mit Gewebeband umwickelt, um den Rohrdurchmesser zu vergrößern; die original Schraubbefestigung für Fahrräder (vgl. Originalprodukt) wurde entfernt. Die Halterung selbst wird am Stoßdämpfer mit einem Zahnriemenverschluß gut fixiert.



Bild Nr. 3
Obwohl der Zahnriemenverschluß sicher ist, kommt einmal mehr das gute "Panzerband" oder "Gewebeband" zum Einsatz, um den Abstandshalter zusätzlich zu sichern.

Vorne wird - wie auf der Abbildung zu sehen - die kleine GoPro HD Kamera in ihrem Gehäuse und an der Rohr-Schraub-Halterung montiert.



Bild Nr. 4
Die Rohr-Schraub-Halterung, also das optionale Zubehör für die GoPro HD Kamera, kann in jedem Helmkamera-Shop im Internet bestellt werden.

Da Amazon aufgrund seiner Großmengen aber manchmal günstigere Stückpreise anbietet, kann diese Halterung sogar hierüber günstiger sein.



Bild Nr. 5
Erneut ein Bild von der Montage, wobei zu erkennen ist, daß die Kamera nun fast senkrecht in Flugrichtung ausgerichtet wird.

In diesem Versuch sollte die Kamera nicht lotrecht über der Erde ausgerichtet sein, sondern leicht nach vorne gucken.



Bild Nr. 6
Ist die Kamera justiert, wird sie mit kleinen Kabelbindern an der Rohrhalterung fixiert. Die Rohrhalterung selbst wird ebenso mit Kabelbindern und zusätzlich noch mit "Panzerband" bzw. "Gewebeband" am Abstandshalter fixiert.

Die Kamera und ihr Gehäuse hängen also an Kabelbindern, die wiederum mit den Kabelbindern der Rohrhalterung verknüpft sind. Zusätzlich noch Klebeband, so daß ein absolut sicherer Halt gewährleistet ist.



Bild Nr. 7
Noch ein Bild von vorne auf die Kamera. Ich muß mich entschuldigen, daß die Kamera und ihr Gehäuse so dreckig sind, aber diese Photoaufnahmen wurden nach zwei erfolgreichen Flügen erstellt.

Zu erkennen ist aber auch, wieviel Mückendreck während des Fluges frontal auf die Kamera knallt!

Ärgerlich sind insbesondere die Flecken auf der Gehäuselinse, die während des Fluges entstanden sind.



Bild Nr. 8
Auf dem vorletzten Bild ist noch ein Gesamtblick auf diese Montage-Lösung zu sehen. Nachteile sind an der Kontruktion nicht bemerkbar. Die Lage der Kamera verändert sich nicht, sondern bleibt im Flug und bei Flugmanövern stabil.

Problematisch ist jedoch die korrekte Ausrichtung der Kamera vor dem Flug, da die GoPro HD Hero derzeit laut Herstellerangaben keinen Live-Ausgang des Videobildes liefert. Eine Vorkontrolle mit externem Bildschirm kann daher nicht stattfinden.



Bild Nr. 9
Das letzte Bild zeigt ein Standbild aus dem Videofilm, der mit der GoPro HD als Außenkamera am Fahrwerk entstanden ist.

Leider ist rechts oben im Videobild ein kleiner Teil des Bugrades sowie links unten im Videobild ein Teil der Radhaube zu sehen.

Zusätzlich haben sich die zwei Mückenflecken auf der Linse bzw. auf dem Videomaterial verewigt.



Meine ersten Versuche mit dieser Konstruktion sind sehr erfolgreich gewesen - zumindest was die Montage betrifft. Bei der Kamera bin ich jedoch enttäuscht: Die GoPro HD Hero eignet sich weniger für jene Panoramaaufnahmen aus großer Entfernung bzw. aus großer Höhe. Ihre Stärke liegt eindeutig im Nahbereich, also Cockpitmontage, Helmmontage, im Auto, am Fahrrad oder überall dort, wo man eine normale Videokamera nicht unterbringen kann. Die Flughöhe über der Universitätsstadt Marburg war die erlaubte Sicherheitsmindesthöhe über Städten und bebautem Gebiet (vgl. Luftverkehrsordnung).

Fragen und Antworten zum Videoschnitt mit der GoPro HD Hero Fragen und Antworten über Speicherkarten für die GoPro HD Hero Kamera Fragen und Antworten über Anwendungen und Einsatzgebiete der GoPro HD Hero Kamera



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