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Mobiler Handscanner mit Batteriebetrieb: Easypix Easy-Scan A4
Seit rund zwei Jahren und aktuell mit dem Airbus A 380 ist das sogenannte "papierlose Cockpit" in aller Munde - zumindest in der großen und kommerziellen Luftfahrt. Doch auch im Bereich der Sportluftfahrt werden zahlreiche elektronische Geräte angeboten. So sind zum einen klassische Navigationsgeräte für die Luftfahrt zu nennen, die mit ICAO oder JEPPESEN Luftfahrtkarten ausgerüstet sind, und zum anderen werden zahlreiche Applikationen für das iPhone und das iPad angeboten, die neben aktuellen, digitalen Luftfahrtkarten und der Positionsbestimmung via GPS zugleich auch Sichtanflugkarten und weitere Informationen in digitaler Form liefern.
Ein Zwischenschritt zum papierlosen Cockpit oder zumindest zur digitalen Flugplanung stellt beispielsweise ein mobiler Handscanner mit Batteriebetrieb dar. Häufig liegen im Luftsportverein oder im Tower des Zielflughafens Informationsblätter, spezielle Sichtanflugkarten oder individuelle Ratschläge zum Anflug- und Abflugverfahren aus. Entweder man nimmt diese Dokumente in Papierform mit oder man digitalisiert diese Dokumente direkt vor Ort, um sie später am heimischen Rechner elektronisch zu archivieren bzw. an Freunde und Fliegerkameraden weiterzuleiten. Abgesehen davon ist es in den meisten Luftsportvereinen üblich, daß zumindest ein aktuelles Luftfahrthandbuch - die Aeronautical Information Publication (AIP) der Deutschen Flugsicherung (DFS) - bereitgehalten wird. Möchte man jedoch zu Hause in aller Ruhe die Sichtanflugkarten studieren und/oder für den Privatgebrauch ausdrucken, kann man die AIP höchst selten beim Luftsportverein ausleihen, da sie in aller Regel immer im Vereinsbüro oder Tower bereitgehalten werden soll. In diesem Fall bietet ein mobiler Handscanner die beste Möglichkeit, die einzelnen Sichtanflugkarten und Flugplatzinformationen schnell, kompakt und papierlos zu speichern.
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Eine ganz andere Anwendungsmöglichkeit, die mich ursprünglich auf einen mobilen Handscanner aufmerksam gemacht hat, ist die Verwendung in Bibliotheken, insbesondere in Bestandsbibliotheken, wo Bücher nicht ausgeliehen werden können, sondern nur für den Lesesaal reserviert werden können, u.a. im Bundesarchiv in Koblenz oder in der Deutschen Bibliothek in Frankfurt/Main. Möchte man aus Büchern etwas kopieren, stellen sich grundsätzlich immer drei Situationen ein: Erstens kostet das Kopieren pro Seite einen Haufen Geld. Zweitens sind meistens alle Kopiergeräte dauerbelegt. Drittens besteht unter Umständen überhaupt keine Kopiermöglichkeit bzw. nur die Möglichkeit, einen Kopierauftrag gegen Bezahlung ausführen zu lassen. Und auch in diesem Fall hilft ein mobiler Handscanner, Buchseiten in zwei bis drei Sekunden direkt am Arbeitstisch einzuscannen. Die Speicherung erfolgt auf einer SanDisk Micro SDHC Card, so daß man die gewünschten Seiten in aller Ruhe am heimischen Rechner als *.jpg oder *.pdf Dokument auswerten kann.
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Der von mir favorisierte Handscanner heißt Easypix Easy-Scan A4. Der Handscanner wird mit Batterien oder mit Akkus betrieben. Bei Akkus empfehle ich grundsätzlich die Sanyo Eneloop mit 2.000 mAh. Wer die Sanyo Eneloop über Amazon oder EBAY bestellen möchte, sollte unbedingt auf die Kapazität achten, da unterschiedliche Typen zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden (u.a. nur 800 mAh, anstatt 2.000 mAh).
Zum Speichern der Dokumente benötigt man zusätzlich eine Micro SDHC Card, wobei das Auslesen der gespeicherten Dokumente über ein USB-Kabel zwischen Handscanner und Rechner erfolgt. Alternativ kann man wohl auch einen Adapter von Micro-SD-Card auf SD-Card verwenden, wenn man ein entsprechendes Kartenlesegerät fest im Notebook oder Computer eingebaut hat. |
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