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Ultraleichtflugzeug Flugzeug Light Sport Aircraft Ultralight Microlight UL

Ein Kurzportrait von Pennula

Wer oder was genau ist eigentlich Pennula? Meine kleine Internetseite behandelt die Themen Sportpilotenlizenz sowie Motor- bzw. Ultraleichtfliegen sowie insbesondere meine weiteren Leidenschaften, die Photographie und das Videofilmen. Um meiner Internetseite einen entsprechenden Namen zu geben, habe ich mich für die Bezeichnung "Pennula" entschieden, weil das Wort aus dem Lateinischen stammt und sich im übertragenen Sinne mit "Flügelchen" übersetzen läßt.

Vater und Sohn

Pennula unterwegs in der Luft

Zur Erinnerung an Fliegerkamerad Johannes

Pennula beim Starten in Pohlheim

Nach der praktischen Prüfung

Nach den Osterfeiertagen im Jahre 2007 habe ich mit der theoretischen und praktischen Pilotenausbildung begonnen. Ziel war die Sportpilotenlizenz (SPL-UL), um sogenannte Ultraleichtflugzeuge fliegen zu dürfen. Diese Flugzeuge sind in den 1980'er Jahren in den USA entwickelt worden. Die Bezeichnung "Ultraleicht" rekurriert auf das damalige Konstruktionsziel, nämlich ein motorgetriebenes Flugzeug aus extrem leichtem, aber dennoch aus stabilem Material zu bauen. Ultraleichtflugzeuge sind eine ökonomische Symbiose aus effizientem Eigengewicht, wenig Spritverbrauch und besten aerodynamischen Flugeigenschaften.

Insbesondere die Wirtschaftlichkeit ist ausschlaggebend für den stetig steigenden Trend von Ultraleichtflugzeugen, denn im Vergleich zu klassischen Motorflugzeugen, beispielsweise Cessna oder Piper, fallen bei Ultraleichtflugzeugen die Betriebskosten um ein Vielfaches geringer aus. Aufgrund des gesetzlich vorgeschriebenen Höchstabfluggewichtes (engl. maximum take off weight, MTOW) von derzeit 472,50 kg bieten Ultraleichtflugzeuge nur zwei Sitzplätze; man kann also immer nur zu zweit einen Flug unternehmen, beispielsweise Pilot und Co-Pilot bzw. Pilot und Flugpassagier. Darin ist vielleicht ein kleiner Nachteil zu sehen, denn manchmal wäre es durchaus schön, mehrere Freunde mit an Bord zu nehmen. Aber dafür stehen dann Cessna und Piper mit vier Sitzplätzen zur Verfügung.

Was diesen Nachteil überwiegt, ist jedoch der Vorteil, daß Ultraleichtflugzeuge mit normalem Autobenzin fliegen ("Super" oder "Super Plus") und nur geringen Fluglärm verursachen. Ein ganz erheblicher Vorteil ist zudem das Gesamtrettungssystem, das für alle Ultraleichtflugzeuge vorgeschrieben ist. Dieses Rettungssystem besteht aus einem riesigen Fallschirm, der im Notfall das gesamte Flugzeug an den Haken nimmt und sanft zu Boden schweben läßt.

Mit diesen ganzen Informationen kam ich an den Pohlheimer Flugplatz, der vom Luftsportverein Segelfliegergruppe Steinkopf Pohlheim e.V. betrieben wird, und fragte, was man für Voraussetzungen mitbringen muß und was man erlernen muß, um selbst fliegen zu dürfen. Mein damaliger Fluglehrer, nahm mich an die Hand und sagte: "Dort steht ein Flugzeug. Dein Platz ist vorne links auf dem Pilotensitz. Wir machen jetzt Deinen ersten Schulflug". Und damit hatte für mich die Ausbildung zum Sportpiloten begonnen.

Es folgten die fliegerärztliche Tauglichkeitsprüfung, die Theorieausbildung (Navigation, Flugfunk, Wetterkunde, Verhalten in Notfällen, etc.) und die Praxisausbildung. Die gesamte Ausbildung sollte nicht in Form eines Crashkurses erfolgen, sondern mit Ruhe, Gemütlichkeit und Genuß. Und speziell das Genießen führte dazu, die vielen Erlebnisse während dieser Zeit als Photo- und Videoberichte auf dieser Internetseite zu dokumentieren.

Meine Pilotenausbildung zog sich jedoch bedingt durch Beruf, durch verschiedene Auslandsaufenthalte u.a. in Südkorea und durch zahlreiche Forschungsarbeiten in die Länge. Oftmals standen nur wenige, freie Wochenenden für Ausbildungsflüge zur Verfügung; und wenn dann auch noch schlechtes Wetter herrschte, fiel der eine oder andere Schulungsflug sprichwörtlich ins Wasser.

Im Herbst 2007 wurde dann der Hessische Luftsportbund e.V. auf mich aufmerksam. Ich wurde zum Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt und kümmere mich seither darum, den Luftsport vornehmlich im Bundesland Hessen zu repräsentieren. Hierzu ist übrigens die sogenannte "Luftsportdepesche" entstanden, ein wöchentliches Zirkular, das als kostenloses, elektronisches Rundschreiben erscheint. Mittlerweile haben sich die drei Luftsportlandesverbände des Deutschen Aero Clubs e.V. aus dem Saarland, aus Hessen und aus Rheinland-Pfalz zum "Zweckverband Luftsport Rhein-Main-Saar" zusammengeschlossen, so daß die "Luftsportdepesche" mittelbar mehr als 45.000 Luftsportlerinnen und Luftsportler im gesamten Bundesgebiet sowie in Europa informiert.

Ich möchte an dieser Stelle nicht versäumen, ein herzliches Dankeschön an meine Fluglehrer Peter Wagner und Werner Bigdun sowie an Jan Gehre auszusprechen. Dank gilt ihnen für die unermüdliche Geduld - Geduld deshalb, weil es viel Übung braucht, um sicher zu landen. Denn Start und Landung sind die kritischen Flugphasen und hierbei gilt der alte Spruch "Übung macht den Meister". Mein Ausbildungsflugzeug ist übrigens eine "Comco Ikarus C42" gewesen. Meiner Meinung nach das beste Ultraleichtflugzeug, das man für die Ausbildung nutzen kann, da es sicher und gutmütig ist und so manchen Flugschülerfehler noch verkraften kann.

Schlußendlich bleibt aber nach jedem Start und vor jeder Landung dieses unsagbar schöne und erhabene Gefühl, unsere doch so große Welt einmal ganz klein von oben aus der Luft erleben zu dürfen und die Schönheit dieser Welt im Flug zu genießen. Meine Photos in der Rubrik Fliegertagebuch und die mittlerweile recht vielen Videofilme vermögen eventuell diese Schönheit und dieses Gefühl für Außenstehende zu vermitteln. Zumindest wünsche ich viel Freude beim Anschauen und beim "virtuellen Mitfliegen".

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